22 Prozent Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen – Frauen haben recht auf Mehr!

Am 21. März 2013 ist Equal Pay Day. Immer noch verdienen Frauen weitaus weniger als Männer. Deshalb habe ich mit meinen Bundestagskolleginnen und -kollegen vor dem Brandenburger Tor für eine bessere Bezahlung von Frauen demonstriert. Der DGB hat zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) und dem Deutschen Frauenrat (DF) zu dieser Kundgebung unter dem Motto „RECHT auf Mehr!“ vor das Brandenburger Tor geladen. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner nahmen unter anderem ebenfalls an der Kundgebung teil.

Die Gehaltslücke liegt in Deutschland aktuell bei 22 Prozent und damit rund 5 Prozent höher als im Durchschnitt aller EU-Länder! Es gibt leider immer noch niedrige Lohn-Niveaus in Branchen mit hohem Frauenanteil. Zudem müssen viele Frauen eine bis zu 59 Prozentige Rentenlücke im Alter fürchten. Für die Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen gibt es bei Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Regierungskoalition nur warme Worte. Ansonsten bleiben sie bis heute tatenlos in der Bekämpfung von Lohndiskriminierung. Das ist eine Schande. Deshalb ist es richtig, dass die SPD-Bundestagsfraktion die Unternehmen verpflichten will, für diskriminierungsfreie Löhne und Gehälter zu sorgen. Ein entsprechendes Gesetz hat die SPD bereits vorgelegt, die Regierung lehnt es jedoch ab. Das Gesetz ist hier zu finden.

Ich werde mich gemeinsam mit meiner Fraktion weiterhin für gleichen Lohn von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit einsetzen.

Finanziert durch Marco Bülow, MdB