Bülow setzt sich für die Fortführung der Schulsozialarbeit ein

Dazu erklärt der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:

„Wir brauchen weiterhin die Schulsozialarbeiter/innen. Sie sind unverzichtbar für die Schulen in Dortmund und leisten dort wichtige Arbeit. Deshalb muss die Bundesregierung das zunächst auf zwei Jahre ausgelegte Projekt verlängern. Die Kontinuität bei den Schulsozialarbeiter/innen in den Schulen – die sich jetzt alle eingearbeitet haben – muss gewahrt bleiben.

Bei meinem Gespräch in der Holte-Grundschule in Lütgendortmund wurde sehr deutlich, dass die Schulsozialarbeiter/innen nicht nur als Ansprechpartner/innen für die Probleme der Schüler/innen da sind. Sie sind Streitschlichter/innen, helfen da auch den Lehrer/innen in ihrer pädagogischen Arbeit und vermitteln den Kindern auch noch soziale Kompetenzen. Nicht wenige Schüler/innen brauchen mittlerweile sonderpädagogischen Förderbedarf. Den können die Schulsozialarbeiter/innen sehr gut abdecken.

Das 400-Millionen-Euro-Programm, dass zum Großteil durch Bundesmittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) finanziert wird, läuft nur noch bis zum Ende diesen Jahres. In Dortmund sind leider 81 Stellen gefährdet. Nur durch eine verlässliche Zuweisung von Bundesmitteln können wir die heute erreichten Ausbaustufen und Qualitätsstandards nachhaltig gewährleisten und damit das Ziel des Bundes, die Teilhabechancen aller jungen Menschen sicherzustellen, tatsächlich und anhaltend erreichen.

Lehrer/innen, Schulleiter/innen, Schüler/innen und Eltern in Dortmund sprechen sich klar für eine Fortführung dieses Programms aus. Ich unterstützte ausdrücklich die Initiativen in Dortmund, die die Fortführung des Programms fordern. Die Großdemonstration am 21. März in Dortmund ist ein wichtiges Zeichen. Aus meiner Sicht kommt es darauf an, Schulsozialarbeit zu einem festen Bestandteil schulischer Arbeit zu machen. Wir brauchen eine dauerhafte und verlässliche Ausfinanzierung von Schulsozialarbeit. Ich werde mich in Berlin in den aktuellen Haushaltsberatungen für einen Erhalt der Schulsozialarbeit über 2013 hinaus einsetzen. Zudem werde ich mich dafür engagieren, dass diese Forderung in das Bundestagswahlprogramm der SPD aufgenommen wird. Ich appelliere an die Abgeordneten der anderen Parteien in Dortmund, sich ebenfalls für die Schulsozialarbeiter/innen stark zu machen.“

Finanziert durch Marco Bülow, MdB