Dortmund

Ich bin im Ruhrgebiet, in Dortmund geboren, aufgewachsen und in meiner Heimat sehr verwurzelt. Meine Familie und die meisten meiner Freund*innen leben hier. Ich wohne in Dortmund und freue mich, nach jeder Sitzungswoche hierher zurückzukehren. Es ist dieses Heimatgefühl, welches mich mit Dortmund und dem Ruhrgebiet verbindet, welches man kaum erklären kann und einen doch voll erfasst. Es ist der besondere Menschenschlag, die Mentalität und natürlich auch das Vertraute, das mich an Dortmund gebunden hat. Viele Menschen hier sagen „frei nach Schnauze“ das, was sie denken, ohne damit immer allen gefallen zu wollen.

© Maurice Weiss/Agentur OSTKREUZ

© Maurice Weiss/Agentur OSTKREUZ

Für das Ruhrgebiet steht auch die „Maloche“, Dinge anzupacken. Vor allem die Arbeitnehmer*innen hat der Strukturwandel heftig gebeutelt, aber sie versuchen immer das Beste daraus zu machen. Auch viele heimische Selbstständige, Handwerker*innen und mittelständische Betriebe haben nicht vergessen, dass sie dem Revier und ihren Menschen verpflichtet sind.

Ich bin in der Dortmunder SPD politisch groß geworden, ich juble oder leide mit dem BVB, habe Teile des Strukturwandels hautnah miterlebt. Meine Familie stammt aus „typischen einfachen“ Dortmunder Verhältnissen. Mein Großvater war einer der vielen Malocher, erst auf der Zeche und dann im Stahlwerk. Ich bin auf eine Schule gegangen, die direkt in der Nordstadt, einem sozial benachteiligten Stadtteil liegt. Eine Schule, die mir – vor allem durch das Engagement vieler Lehrer*innen und Schüler*innen – nicht nur Mathe, Deutsch und Co, sondern vor allem Toleranz und kritisches Denken beigebracht hat. Seitdem bin ich fest davon überzeugt, dass man seine Heimat lieben und dennoch offen gegenüber anderen Kulturen und Ansichten sein kann.

Viele denken immer noch, das Ruhrgebiet sei grau und kohleverrußt und der Manta-Fahrer heize von der „Tanke“ zur „Currywurst-Bude“. Trotz aller Veränderung sterben die Klischees nicht aus. Den Nachbarn im Trainingsanzug mit einem Bierchen an der Bude gibt es noch, aber auch das gehört zum Leben. Genau so gibt es den Bürgerlichen, der mit Schlips und Kragen seinen Latte Macchiato im Straßencafé schlürft. Die meisten aber bewegen sich wie überall mit Jeans und Alltagskleidung durch die Stadt, Straßen und vielen grünen Oasen von Dortmund.

Das Ruhrgebiet ist bunt und es hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark gewandelt. Ich glaube, kaum eine Region ist so spannend und vielschichtig. Es gibt hier unzählige Kultureinrichtungen, ein riesiges Sportangebot mit vielen großen Vereinen. Wir haben Wälder, Stauseen, Parks und Zoologische Gärten auf kleinstem Raum – Dortmund hat den größten Grünanteil aller Städte in NRW. Die Innenstädte sind belebt worden und nicht wenige aus der weiteren Umgebung kommen zum Einkaufen in unsere Innenstädte.

Das heißt nicht, dass es hier keine Probleme mehr gibt. Wir haben weiterhin eine hohe Arbeitslosigkeit und das finanzielle Ausbluten der Kommunen hat uns hier besonders hart getroffen. Es ist dringend notwendig, dass die Handlungsfähigkeit der Ruhrgebietsstädte wieder hergestellt wird. Aber wie beim Strukturwandel werden wir selber aktiv. Nach Kohle, Bier und Stahl haben die Dortmunder*innen einen großen Dienstleistungs- und Technologiebereich aufgebaut.

Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten auf dem Gelände der Universität eng verknüpft. Wir müssen weiter auf „neue“ Berufe setzen und dennoch die industriellen Arbeitsplätze nicht vernachlässigen. Wir Dortmunder*innen haben unser Tafelsilber nicht privatisiert oder an Heuschrecken verkauft, bei uns gibt es weiterhin städtische Töchter, die größtenteils der Stadt gehören und damit Geld in die öffentlichen Kassen spülen, ohne teurer als die private Konkurrenz zu sein, ohne die Mitarbeiter auszubeuten.

So bleiben wir Dortmunder*innen anpackende Zweckoptimist*innen und in diesem Sinne möchte ich meine Heimatstadt auch als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag vertreten.

Meine Arbeit für Dortmund

Dortmund – mein Revier

Seit der Bundestagswahl 2002 vertrete ich meine Heimat Dortmund im Deutschen Bundestag. Bei der Wahlkreisarbeit sind die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtteilen für mich von großer Bedeutung. Die Menschen, die in diesem Wahlkreis leben, kennenzulernen und zu unterstützen, ist mir besonders wichtig.

Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter setze ich mich für die Interessen unserer Stadt ein. Zum Beispiel für wichtige Finanzhilfen des Bundes, die generelle Verbesserung der Kommunalfinanzen und der Verkehrsinfrastruktur oder gegen weitere Privatisierungen.

 

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Einsatz für die Menschen in Dortmund

_© Maurice Weiss/Agentur OSTKREUZ

Ich setze mich vor allem für die Menschen ein, die nicht schon durch eine einflussreiche Lobby in Berlin vertreten werden. Soziale Themen sind mir besonders wichtig. Ich engagiere mich für eine Verringerung der Ungleichheit, für eine wirkliche Sozialwende. Im Rahmen meiner Sozialtour durch Dortmund habe ich mit vielen wichtigen Initiativen über die soziale Lage in Dortmund gesprochen und werde das auch weiterhin tun. Ich möchte die vielen Menschen unterstützen, die sich da so toll engagieren.

Im Bildungsbereich habe ich mich z.B. für die Finanzierung der Schulsozialarbeit stark gemacht. (Schul-)Sozialarbeiter*innen sind unerlässliche Helfer*innen im Alltag und an den Schulen.

Die Bevölkerung ist mein Chef

Bürgernähe ist für mich sehr wichtig. Ich organisiere regelmäßig Bürger*innensprechstunden, bei der jede*r die Möglichkeit hat, mit mir ins Gespräch zu kommen und ihr/sein Anliegen oder ihre/seine Forderungen vorstellen kann. Ich beantworte ebenso gewissenhaft alle Anfragen und Nachfragen aus dem Wahlkreis.

Ich achte darauf, vor allem denen eine Stimme zu geben, die nicht so viel Einfluss haben. Dabei kann ich unbequem werden und folge nicht blind dem, was die Regierung vorgibt. Nicht die Kanzlerin, sondern die Menschen vor Ort sind mein Chef.

Wichtig ist für mich auch der Kampf gegen rechts. Wir brauchen in Dortmund einen großen Konsens zur Bekämpfung des Neonazismus. Die Dortmunder Demokrat*innen müssen weiter gemeinsam aufstehen gegen Rechtsextremist*innen. Aber nicht nur auf der Straße, sondern auch im Alltag.

Für mich ist es auch selbstverständlich, mich ehrenamtlich zu engagieren. Ich bin Mitglied in mehreren Vereinen und Initiativen.

Dortmunder Zukunftsforum

Im Sommer 2019 habe ich gemeinsam mit über 100 Dortmunder*innen und über 20 Initiativen und Vereinen das Zukunftsforum gegründet. Wir sind ein überparteilicher Zusammenschluss von engagierten Menschen, die eine zukunftsfähige Politik befördern wollen. Sozial, ökologisch und klimagerecht. Dafür entwickeln wir Ideen, vernetzen uns und planen Aktionen

Soziale Unsicherheit und die Klimakrise sind die größten Herausforderungen unserer Zukunft. Dabei dürfen wir nicht den Fehler begehen, die Umwelt- und Sozialpolitik getrennt voneinander zu betrachten. Diejenigen, die am wenigsten zu dem Klimawandel beigetragen haben, werden zukünftig am stärksten unter dessen Auswirkungen leiden. Die Hauptverursacher*innen werden sich noch am besten schützen können und haben lange von klima- und gesundheitsschädlichen Subventionen profitiert. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind für uns unteilbar und wir setzten uns aktiv dafür ein, dass sie unsere Gesellschaft nicht weiter spalten. Die Erklärung des Zukunftsforums findest Du hier als PDF. Es gibt zunächst drei Arbeitsgruppen: ÖPNV verbessern und verbilligen (kostenlos), Essbare Stadt und Gutes Leben.

Ihr seid willkommen mitzumachen. Kontakt und mehr Informationen gibt es in meinem Dortmunder Büro und auf: zukunftsforum-dortmund.de

Bürger*innenräte

Unsere Demokratie wird ausgehöhlt. Die Distanz zwischen Politiker*innen und der Bevölkerung wird immer größer und die Parteien verlieren immer mehr ihre Bindefähigkeit. Wir brauchen dringender denn je eine Demokratiewende. Kernstück muss eine zweite Demokratiesäule als Ergänzung zu den Parlamenten sein. Dazu müssen mehr partizipatorische Elemente, Volksentscheide und vor allem Bürger*innenräte oder -versammlungen eingesetzt werden. Nur so würden wirklich alle Schichten der Gesellschaft an der Gestaltung der Politik beteiligt werden.

Bürger*innenräte bringen Menschen zusammen, um zu lernen, zu beratschlagen und Empfehlungen für ein bestimmtes Problem von öffentlichem Belang zu erarbeiten. Dafür werden die Mitglieder per Losverfahren zufällig aus der Bevölkerung ausgewählt.

Mit PlattformPRO setze ich mich dafür ein, dass diese Versammlungen auf allen Ebenen eingeführt werden. Dazu müssen die bisherigen Initiativen und Aktionen gebündelt werden. Ich habe dazu auf Bundesebene Veranstaltungen durchgeführt und versuche die verschiedenen Befürworter*innen zu sammeln. Auch in Dortmund starte ich dazu mit dem Zukunftsforum nun eine Initiative.

Wenn Dich das Thema interessiert, melde Dich gern im Wahlkreisbüro.

Unser Dortmund

Dortmund ist eine spannende Stadt. Ich liebe den Sport, nicht nur Fußball. Ich selbst jogge und fahre viel Rad und finde es wichtig vor allem die Vielfalt des Sports zu bewahren. Aber natürlich gilt meine „echte Liebe“ auch dem BVB. Als BVB-Mitglied versuche ich den Verein auch im Bundestag zu pushen – und mittlerweile gibt es auch die Bundestags-Borussen. Mir ist es aber auch wichtig, mich mit den Themen der Fans auseinanderzusetzen. In Gesprächen mit Fangruppierungen ging es bspw. um die Kennzeichnungspflicht oder die Pläne, den Spieltag immer weiter auszuweiten.

Ich liebe das Lesen und begeistere mich für vielerlei Literatur. Ich nehme deshalb regelmäßig am Vorlesetag teil und lese Geschichten in Schulen vor, um vor allem junge Menschen für Geschriebenes zu gewinnen. Lesungen und Poetry beleben unsere Stadt. Dies gilt auch für unsere Theater. Besonders unser Schauspielhaus erlebt gerade eine unglaublich kreative Entwicklung.

Spannend und schützenswert finde ich auch die Industriekultur. Gerade in Dortmund gibt es einige Highlights, wie die Kokerei Hansa, Zeche Zollern oder das Hochofenwerk Phoenix West. Man hat es geschafft, diese Orte so umzuwidmen, dass sie weiterhin an die Geschichte und die Tradition der Region erinnern und gleichzeitig eine ganz neue Aufenthalts- und Freizeitqualität für die Menschen schaffen.

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