Corona

Lokalsterben eindämmen

27. Mai 2020

Die Dortmunder Gastronomie braucht zielgerichtete Hilfsmaßnahmen. Aus dem Wahlkreis erreichen mich Hilferufe von zahlreichen Gastronom*innen. Auch wenn viele Gastronomiebetriebe in Dortmund wieder geöffnet haben, verschärft sich die Lage für viele Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen sogar: Die Fixkosten sind wieder sehr hoch, aber die Umsätze sind wegen der Einschränkungen und der Vorsicht vieler Menschen häufig noch gering. Daher brauchen wir unbedingt zielgerichtete Hilfsmaßnahmen, um ein “Lokalsterben” zu verhindern. Dafür werde ich mich einsetzen.

Gerade der Druck auf Kleinstbetriebe steigt enorm. Hygienekonzepte sind auf größere Lokalräumlichkeiten ausgelegt, auf kleiner Fläche jedoch kaum praktikabel. Die Dortmunder Behörden sollten die zum Teil uneinheitlichen Maßnahmen – gerade bei den Hygienevorschriften – nachbessern. Die Kosten für die Hygienemaßnahmen sind zum Teil höher als die Einnahmen, welche auf der erlaubten Fläche erzielt werden können. Zudem sind viele Arbeitsplätze in Gefahr. Vor allem bei Teilzeitbeschäftigten oder geringfügig Beschäftigten.

Sollte hier nicht konsequent gehandelt werden, schließen bald zahlreiche gastronomische Betriebe, mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft aber auch unser aller Sozialleben.

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