Obdachlose schützen

Für die Obdachlosen ist der Corona-Virus sehr gefährlich. Sie haben kein Zuhause. Regelmäßiges Händewaschen und fortwährende Hygiene ist unmöglich. Viele Obdachlose haben zudem Vorerkrankungen und dadurch ein hohes Risiko, sich anzustecken. Deshalb fordere ich die Städte auf, die Obdachlosen in Hotels oder Hostels unterzubringen und die Eigentümer dafür zu entlohnen.

Derzeit stehen fast alle vermietbaren Betten leer. Hier wären Obdachlose geschützt und hätten die Möglichkeiten für häusliche Isolation, individuelle Waschmöglichkeiten und die Einhaltung von Abstand. In den Obdachlosenunterkünften mit mehreren hunderten Menschen und überwiegend Mehrbett-Zimmern wäre das allein nicht umzusetzen. Ich unterstütze deshalb ausdrücklich die Forderungen vieler Obdachloseninitiativen.

Vergleichbares gibt es bereits in Berlin, Hamburg oder Mainz. In Berlin wurde zum Beispiel vor kurzem angesichts der Corona-Pandemie ein Hostel für Obdachlose geöffnet. Dort gibt es 200 Plätze. In jedes Zimmer dürfen zwei Menschen, eine Etage ist nur für Frauen reserviert. Die Unterkunft hat 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche auf.

Wir sollten für obdachlose Menschen in dieser Pandemie-Lage Schutz und Zugang zu häuslicher Isolation und Hygiene
schaffen. An den Kosten sollten sich die Länder und der Bund beteiligen – dafür werde ich mich einsetzen.

Finanziert durch Marco Bülow, MdB

Diese Seite dokumentiert meine Arbeit als Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit Ablauf der 19. Wahlperiode (seit 26. Oktober 2021) gehöre ich dem Bundestag nicht mehr an. Daher wird diese Seite nicht weiter aktualisiert.

Ich bin Publizist, Berater und bleibe politisch aktiv. Besonders mit LOBBYLAND (Initiative - Buch - Podcast). Im Zentrum steht dabei Echte Demokratie vs Ausverkauf der Politik. Es geht um Transparenz, Korruption und Profitlobbyismus

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