Planung und Umsetzung des B1-Tunnels vorantreiben

Die Planung und der Bau des B1-Tunnels kommen nicht voran. Dazu erklärt der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow: „Die Planung und der Bau des B1-Tunnels verzögern sich weiter. Wie angekündigt habe ich mich an das zuständige Bundesverkehrsministerium gewandt, mit der Bitte mich über den aktuellen Planungsstand zum B 1-Tunnel zu informieren.

Mir wurde mitgeteilt, dass vom Land NRW der gesamt Streckenzug der A40, von der Anschlussstelle Dortmund bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna, zur Bewertung im Rahmen der Planungen zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet wurde. Alle Verkehrsprojekte werden nun gesamtwirtschaftlich und hinsichtlich u.a. städtebaulicher Aspekte beurteilt. Auf Grundlage dessen wird ein erster Entwurf mit den Projektträgern diskutiert. Anschließend soll dann noch in diesem Jahr das Bundeskabinett den Bundesverkehrswegeplan auf Grundlage der öffentlichen Konsultationsverfahren beschließen. 

Erst im Herbst 2016 soll dann der Deutsche Bundestag über die Dringlichkeitsstufen einzelner Verkehrsprojekte und somit auch über den Bau eines B1-Tunnels in Dortmund vom Bundestag entscheiden. Dies halte ich für deutlich zu spät.

Das Projekt ist nach wie vor wichtig und eine schnelle Umsetzung, unter aktiver Einbeziehung der Anwohner*innen, wäre von großer Bedeutung für die Lebensqualität der Menschen, besonders derer, die in unmittelbarer Nähe zur B1 wohnen.

Der Tunnel hätte erhebliche Verbesserungen bei den Lärmemissionen für die Anwohner*innen zur Folge. Darüber hinaus fordere ich den Einbau eines speziellen Luftfiltersystems, das die Abgase und den Feinstaub vor dem Austritt aus dem Tunnel herausfiltert. Das ist besonders deshalb wichtig, weil zukünftig eher mehr, als weniger Verkehr durch das Ruhrgebiet und damit auch über die B1 fließen wird.

Der Bau des B1-Tunnels ist ein wichtiges Anliegen der Anwohner*innen. Ich setze mich daher in meiner Fraktion für eine schnelle Realisierung dieses Projekts ein und werde weiter an dem Thema dran bleiben."

Finanziert durch Marco Bülow, MdB