Umwelt und Klima

Unser Planet steuert aktuell auf eine Erwärmung von 4-5 Grad zu. Wir befinden uns mitten im Klimawandel und ohne radikales Umsteuern rasen wir einem Kollaps entgegen, der die Corona – Krise in den Schatten stellen wird. International, wie national werden vor allem die Menschen besonders unter dem Klimawandel leiden, die am wenigsten dazu beigetragen haben und die über die geringsten finanziellen Ressourcen verfügen. Weshalb wir unser Augenmerk nicht nur auf den Klimawandel, sondern auch auf die Klimagerechtigkeit richten müssen. Aber auch das Artensterben, die Verschwendung und der Raubbau von Ressourcen und Gütern stellt uns vor große Herausforderungen.

Deutschland als eines der einflussreichsten Länder muss vorangehen, damit wir spätestens in 15 Jahren emissionsfrei sind. Dazu muss neben einem Green New Deal ein Masterplan zum Dreiklang Ausbau der Erneuerbaren Energien, Effizienzrevolution und Suffizienzstrategie aufgestellt werden. Gleichzeitig muss man international eine Koalition der Willigen formen und ebenfalls klare Maßnahmen gegen das Artensterben, den Ressourcenraubbau und die Vermüllung vor allem durch Plastik vorgeben.

Beiträge zum Thema

Schließung von AKW Fessenheim macht Deutschland sicherer

Die französische Wohnungsbauministerin Emmanuelle Cosse hat angekündigt, dass das pannengeplagte Atomkraftwerk in Fessenheim noch in diesem Jahr endgültig abgeschaltet werden soll.

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Erklärung zur Abstimmung über Glyphosat

Seit Jahrzehnten ist Glyphosat auf dem Markt. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Mittlerweile stuft die internationalen Krebsforschungsagentur IARC der WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“ ein. Auch das Umweltbundesamt (UBA) hat in einer Untersuchung vor kurzem festgestellt, dass bei bis zu 60 Prozent der Probanten eine eindeutige Anreicherung von Glyphosat im Urin nachweisbar ist. Das UBA kommt zu dem Schluss, dass das Herbizid problematisch ist und ruft zum Umdenken auf. Spätestens jetzt ist es Zeit zu handeln.

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Gefährliche Pannenreaktoren abschalten!

Am Wochenende ist es zum wiederholten Male zu einem Zwischenfall an einem der beiden belgischen AKW-Standorten Doel und Tihange gekommen. Beim bereits im Februar 2015 nach 40 Jahren abgeschalteten und dann im Dezember aufgrund einer Laufzeitverlängerung wiederangefahrenen Reaktor Doel 1 kam es nach nur drei Tagen zu einer sicherheitsbedingten Selbstabschaltung.

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S 21 bremst Dortmunder Hauptbahnhof aus

Das Münchner Beratungsbüros Vieregg-Rössler hat in der vergangenem Woche in einem Gutachten über das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart (S21) eine erhebliche Kostenexplosion vorausgesagt.

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Bundestagsabgeordnete fordern Alternativen zu Amprion-Trasse

Die beiden Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack (Ennepe-Ruhr) und Marco Bülow (Dortmund) fordern von der Bezirksregierung Arnsberg die Prüfung von Alternativen zur bisher geplanten Trasse der Höchstspannungsleitung von Hagen über Herdecke und Witten nach Dortmund.

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Interview mit Umweltpreisträger Dr. Volker Hauff

Diese Woche findet die B.A.U.M. Jahrestagung und Preisverleihung 2015 zum Thema „Angebot mit Zukunft gestalten – Nachhaltigkeit in der Entwicklung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“ in Dortmund statt.

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Planung und Umsetzung des B1-Tunnels vorantreiben

Die Planung und der Bau des B1-Tunnels kommen nicht voran. Dazu erklärt der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow: „Die Planung und der Bau des B1-Tunnels verzögern sich weiter. Wie angekündigt habe ich mich an das zuständige Bundesverkehrsministerium gewandt, mit der Bitte mich über den aktuellen Planungsstand zum B 1-Tunnel zu informieren.

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Keine Augenwischerei bei UN-Waldbericht!

Zur Weltwalderhebung 2015 der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Marco Bülow: Wenn wir Erkenntnisse über den Zustand der weltweiten Wälder gewinnen wollen, dann müssen die regelmäßigen Waldberichte so ehrlich und kritisch wie möglich erstellt werden. Es ist Augenwischerei, wenn die immer größer werdende Fläche an Plantagenwald unter dem Ausdruck „gepflanzter Wald“ mit anderen Wiederaufforstungsprojekten in einen Topf geworfen und die Statistik damit geschönt wird. Der CO2-Speicherungseffekt ist nicht vergleichbar, allein schon weil dieser Wald in 20 Jahren wieder abgeholzt wird. Auch als Lebensraum spielt Plantagenwald eine geringe Rolle.

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Alle Ressourcen aufgebraucht – ab heute leben wir auf „Pump“

Heute haben wir alle natürlichen Ressourcen, die uns in diesem Jahr zur Verfügung stehen, aufgebraucht. Das heißt alle Ressourcen, die ab heute verbraucht werden, können nicht mehr regeneriert werden. Dieser vom Global Footprint Network errechnete Earth Overshoot Day kommt in jedem Jahr früher, dieses Jahr 6 Tage früher als im letzten Jahr. 1987 lag dieser Tag noch am 19. Dezember!

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Wiederanfahren von japanischen AKW ist ein historischer Fehler

Zum Wiederanfahren des Atomkraftwerks im japanischen Sendai und dem Weiterbetrieb von alten AKW in Europa erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Marco Bülow: Fast zwei Jahre ist Japan ohne Strom aus seinen knapp 50 Atomreaktoren ausgekommen und hat somit gezeigt, dass das Land nicht von der Nutzung von Atomenergie abhängig ist. Mit dem Wiederanfahren des ersten AKW in Sendai hat man allerdings eine Chance verpasst: Man hätte der Welt zeigen können, dass man in Japan so konsequent und innovativ ist, dass man so eine Krise bewältigen kann indem man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und neue zukunftsträchtige Wege geht. Bei allem Verständnis für die energiepolitischen Herausforderungen in Japan muss man jetzt allerdings feststellen, dass das Wiederanfahren von Atomkraftwerken ein großer Schritt zurück ist. Ein Schritt, der auch noch von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird.

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Finanziert durch Marco Bülow, MdB