Umwelt und Klima

Unser Planet steuert aktuell auf eine Erwärmung von 4-5 Grad zu. Wir befinden uns mitten im Klimawandel und ohne radikales Umsteuern rasen wir einem Kollaps entgegen, der die Corona – Krise in den Schatten stellen wird. International, wie national werden vor allem die Menschen besonders unter dem Klimawandel leiden, die am wenigsten dazu beigetragen haben und die über die geringsten finanziellen Ressourcen verfügen. Weshalb wir unser Augenmerk nicht nur auf den Klimawandel, sondern auch auf die Klimagerechtigkeit richten müssen. Aber auch das Artensterben, die Verschwendung und der Raubbau von Ressourcen und Gütern stellt uns vor große Herausforderungen.

Deutschland als eines der einflussreichsten Länder muss vorangehen, damit wir spätestens in 15 Jahren emissionsfrei sind. Dazu muss neben einem Green New Deal ein Masterplan zum Dreiklang Ausbau der Erneuerbaren Energien, Effizienzrevolution und Suffizienzstrategie aufgestellt werden. Gleichzeitig muss man international eine Koalition der Willigen formen und ebenfalls klare Maßnahmen gegen das Artensterben, den Ressourcenraubbau und die Vermüllung vor allem durch Plastik vorgeben.

Beiträge zum Thema

3 Jahre Fukushima – 3 Jahre keine Lösungen, nur Lecks und Lügen!

Zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow:
Drei Jahre sind seit der Atomkatstrophe von Fukushima ins Land gegangen und noch immer ist keine Lösung der Probleme in Sicht. Niemand weiß, wie es weiter geht: Wir wissen nicht wann keine Gefahr mehr vom Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ausgeht, wann kein radioaktives Wasser mehr austritt, wohin mit dem verseuchten Wasser und der verstrahlten Erde, welche langfristigen gesundheitlichen Folgen der Super-GAU haben wird, ob und wann die Umgebung von Fukushima wieder bewohnt werden kann und wie hoch die Gesamtkosten der Katstrophe sein werden. Wir fordern daher endlich eine konsequente Auseinandersetzung mit den Problemen und ein akribisches Vorgehen bei der Beseitigung der Folgen. Zu einer ehrlichen Aufarbeitung gehören aber auch eine transparente Aufklärung und Berichterstattung. Nur so können die Menschen sich ein ehrliches Bild über die Gefahren der Atomkraft machen.

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Erklärung zur Abstimmung über das Verbot des Anbaus der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 in der EU

Heute wurde der Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen „Keine Zulassung der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 für den Anbau in der EU“ abgestimmt. Wie die gesamte SPD-Fraktion einschließlich der SPD-MinisterInnen in der Bundesregierung lehne auch ich den Anbau und den Einsatz der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 entschieden ab. Er ist nicht kontrollierbar und stellt ein Verunreinigungsrisiko für Umwelt und gentechnikfreie Lebensmittelwirtschaft dar. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will genveränderte Pflanzen weder auf dem Acker noch im Essen.

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Erklärung zur Abstimmung über gentechnisch veränderten Mais

Heute hat der Bundestag über den Antrag von Bündnis90/Die Grünen „Keine Zulassung der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 für den Anbau in der EU“ debattiert und abgestimmt. Ich lehne den Anbau und Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ab, da er nicht kontrollierbar ist, ein Verunreinigungsrisiko für Umwelt und gentechnikfreie Lebensmittelwirtschaft darstellt und von der Bevölkerung nicht akzeptiert wird. Viele Bürgerinnen und Bürgern sehen keinen Nutzen, aber viele Nachteile, Unsicherheiten oder gar Gefahren. Die große Mehrheit will genveränderte Pflanzen weder auf dem Acker noch im Essen.

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Fukushima: jeden Tag neue Katastrophenmeldungen!

Anlässlich der fast täglich auftretenden, gefährlichen Vorfälle im Atomkraftwerk Fukushima erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Marco Bülow: Die Vorfälle der vergangenen Tage in Fukushima zeigen eins: Die Gefahr, die für Mensch und Umwelt von radioaktiver Strahlung ausgeht, wird selbst in hochentwickelten Industrieländern mit extrem hohem Bildungsgrad und technischem Know-how nicht ernst genommen. Ansonsten würde man spätestens jetzt nach der Katastrophe von Fukushima keine Mühen und Kosten sparen, jeglichen Austritt von radioaktiver Strahlung zu vermeiden. Stattdessen spart man aber an Material (zum Beispiel bei den Tanks) und an qualifiziertem Personal. Anders sind die Vorfälle nicht zu erklären.

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Fukushima: akribische Kontrolle statt wegschauen!

Anlässlich der Lecks in den Kühlwassernottanks in Fukushima erklärt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete und atompolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Marco Bülow: Auch mehr als zwei Jahren nach dem Reaktorunglück von Fukushima reißen die Katastrophennachrichten aus Japan nicht ab. 300 Tonnen hochradioaktives Wasser sind aus undichten, notdürftig errichteten Tanks zur Lagerung der gigantischen Kühlwassermengen ins Erdreich gesickert. Weil man zunächst falsche Messgeräte verwendet hatte, wurde erst Tage später festgestellt, dass die Strahlendosis so hoch ist, dass ein sich in der Nähe aufhaltender Mensch bereits nach vier Stunden die tödliche Dosis aufgenommen hätte. Man kann kaum glauben, mit welcher Nachlässigkeit der Betreiber Tepco nach wie vor dieser immens wichtigen Aufgabe in Fukushima nachkommt. Man kann auch nicht nachvollziehen, warum die japanische Regierung einem Unternehmen vertraut, das schon viele Jahre bei der Sicherheit seiner Atomkraftwerke schlampt, das die Behörden nachweislich bei Berichten betrogen hat, das seit zwei Jahren nicht in der Lage ist, ein vernünftiges Krisenmanagement zu betreiben und das noch immer die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel setzt.

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Marco Bülow unterstützt das Generationen-Manifest

Ein Bündnis von prominenten Künstlern und Intellektuellen hat einen sehr guten Aufruf an die Politik verfasst. In dem überparteilichen „Generationen-Manifest“ setzen sich die Unterzeichner für wichtige soziale und ökologische Themen ein.

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Keine Schlechterstellung des Ruhrgebiets beim Fracking

Dazu erklärt der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow: Gemeinsam mit 16 weiteren Abgeordneten aus dem Ruhrgebiet kritisiere ich die Fracking-Pläne der Bundesregierung. Es darf im Ruhrgebiet keinen Trinkwasserschutz zweiter Klasse geben. Die Koalition von CDU/CSU und FDP in Berlin plant unverständlicherweise bei der Fracking-Gesetzgebung eine sogenannte „Lex Bodensee“ einzuführen. Das Trinkwasser würde dort demnach im besonderen Maße geschützt. Anders wäre es dagegen für Menschen und Umwelt im Ruhrgebiet. So weist z.B. der Wasserversorger Gelsenwasser dieser Tage darauf hin, dass im Gegensatz zum Bodensee die Ruhr oder die Stauseen der Region einen geringeren Schutzstatus hätten.

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Renaturierung der Emscher geht schnell voran

Die beiden Bundestagsabgeordneten Marco Bülow (Dortmund) und Frank Schwabe (Recklinghausen) besuchten das auf der Stadt- und Wahlkreisgrenze neugebaute Regenwasser-Rückhaltebecken der Emschergenossenschaft. Der Termin wurde mit dem Geschäftsführer der Emschergenossenschaft Dr. Jochen Stemplewski und den beiden Bundestagsabgeordneten abgestimmt. Begleitet wurde Marco Bülow durch Mitglieder der Bezirksvertretung Mengede unter anderem Bruno Wisbar (Bezirksbürgermeister) und Werner Locker (SPDFraktionsvorsitzender der Bezirksvertretung Mengede).

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Gefahr durch Strahlung wird nicht ernst genug genommen

Anlässlich des 27. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und der öffentlichen Anhörung hierzu im Umweltausschuss erklären die zuständigen Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Marco Bülow und Oliver Kaczmarek:

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Treffen mit japanischer Delegation zum Atomausstieg

Marco Bülow und Matthias Miersch haben sich gestern mit einer japanischen Delegation getroffen, die u.a. aus fünf Abgeordneten des Stadtrates von Kashiwazaki bestand. Dort steht das größte AKW der Welt, Kashiwazaki-Kariwa. Die aus sieben Reaktoren bestehende Anlage steht seit dem GAU von Fukushima vorübergehend still. Da im Stadtrat von Kashiwazaki diskutiert wird, ob man das AKW wieder ans Netz nimmt oder endgültig stilllegt, wollte die Delegation sich in Deutschland als Vorreiterland des Atomausstiegs informieren und von den hier gemachten Erfahrungen profitieren.

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Finanziert durch Marco Bülow, MdB

Diese Seite dokumentiert meine Arbeit als Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit Ablauf der 19. Wahlperiode (seit 26. Oktober 2021) gehöre ich dem Bundestag nicht mehr an. Daher wird diese Seite nicht weiter aktualisiert.

Ich bin Publizist, Berater und bleibe politisch aktiv. Besonders mit LOBBYLAND (Initiative - Buch - Podcast). Im Zentrum steht dabei Echte Demokratie vs Ausverkauf der Politik. Es geht um Transparenz, Korruption und Profitlobbyismus

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